Wanderrouten

Wandern und Natur erleben

Unser Teil des Juras ist ein wunderbares Wandergebiet – eine vielfältige Naturlandschaft, vielleicht nicht so spektakulär wie die Alpen, aber voller überraschender Eindrücke und stiller Schönheiten. Ein gut ausgebautes Netz von Wald- und Feldwegen lädt dazu ein, die Umgebung zu entdecken und mitten in der Natur Ruhe und Erholung zu finden.

Immer wieder öffnen sich neue Aus- und Weitblicke, die zum Innehalten einladen. Die schattigen Wälder machen das Wandern auch an heissen Sommertagen angenehm. Und im Winter, wenn der Schnee leise auf den Bäumen liegt, wirkt die Landschaft tatsächlich wie aus dem Märchenbuch.

Wandern Hochwald

 

Gemeinsam respektvoll unterwegs sein

Unsere zahlreichen Wege bieten Raum für alle – ob zu Fuss, auf dem Bike oder zu Pferd. Sie ermöglichen Bewegung, Naturgenuss und Erholung zugleich. Dabei gilt, damit alle das Miteinander in der Natur geniessen können:

  • Zeige Respekt: Grüsse und bedanke dich. Zu Fussgehenden wird den Vortritt gewährt.
  • Bleibe auf dem Weg: Respektiere Wegsperrungen und Verbote.
  • Trage Sorge zur Umwelt: Nimm Rücksicht auf Felder, Tiere und Pflanzen. Respect Nature
  • Hinterlasse keine Spuren: Nimm deinen Abfall mit. Beschränke dich beim Bräteln auf unsere 4 offiziellen Feuerstellen.

     

Hobler Rundwanderweg

Hochwald Dorf – Nättenberg – Bürenflue – Spitzenflüeli – Chälen – Dopplet Chrüz – Hochwald Dorf

  • Start/Ziel: Hochwald Dorfzentrum
  • Distanz: 12.6 km, variabel mit 3 Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten
  • Zeitbedarf: 3.5 Std.

Der Rundwanderweg ist rund 12,6 km lang und kann von drei Einstiegen ab der Posthaltestelle Hochwald Dorfzentrum (beim Volg) begangen werden. Eine Übersichtstafel vor Ort erleichtert die Orientierung. Die Route ist in beide Richtungen markiert und eignet sich mit rund 3½ Stunden Marschzeit ideal für einen Halbtagesausflug. Der westliche Einstieg trifft beim Campingplatz auf den Rundweg, der nordöstliche beim «Doppelten Kreuz» und der südliche Einstieg auf dem Stocken.

Der abwechslungsreiche Rundweg führt durch Wälder, über Wiesen und zu mehreren Aussichtspunkten mit Blick bis zu den Alpen. Höhepunkte sind die Bürenfluh, der Nettenberg mit Dorfblick, der märchenhafte Eichiberg mit alten Eichen, die Falkenfluh mit Sicht ins Laufental sowie das Hutzmanntälchen mit beeindruckend hohen Bäumen. Entlang der Route laden Feuerstellen und Ruhebänke zum Verweilen ein.

Via Surprise

Die ViaSurprise setzt sich aus einer Rundroute, unterteilt in sieben Tagesetappen, und den Zubringern aus den umliegenden Städten zusammen: Von Basel und Liestal erreichen Sie die Rundroute innerhalb eines Tages, von Olten und Solothurn innert zwei Tagen. Jeder Etappenort des Wandernetzes kann ihr Ausgangs- oder Endpunkt der individuell geplanten mehrtägigen Wanderung sein. Die Städte eignen sich wegen ihrer guten Erreichbarkeit besonders gut dafür.

Etappe 1: Dornach – Seewen

Die erste Etappe beginnt eindrucksvoll: Bereits kurz nach dem Start warten mit dem barocken Arlesheimer Dom und der Ermitage – dem grössten englischen Landschaftspark der Schweiz – zwei kulturelle Höhepunkte. Ein Abstecher lohnt sich!

Der Weg führt weiter über das landschaftlich reizvolle Gempenplateau zur Schönmatt, vorbei an der Munimatt zum Gempenturm. Von dort bietet sich bei guter Sicht ein eindrucksvolles Panorama bis zu den Alpen, den Vogesen und dem Schwarzwald. Direkt neben dem Aussichtsturm lädt eine Gaststätte zur Rast ein.

Nach dem Dorf Gempen verläuft die Route über offene Weiden und durch Wälder bis nach Hochwald und weiter ins Ziel: Seewen, bekannt für sein Musikautomaten-Museum und die markante Kirche über dem Dorf.

ViaSurprise Etappe 1

Interregioweg, Etappe 6: Liestal – Hochwald – Aesch

Etappe 1: Dornach – Seewen

Drei Länder, ein Weg: Der Interregio-Wanderweg führt durch das Dreiländereck Schweiz–Frankreich–Deutschland und eröffnet eindrucksvolle Landschaften und kulturelle Vielfalt. Seit Jahrzehnten wird der Weg gemeinsam von den Wandervereinen beider Basel, dem Vogesenclub und dem Schwarzwaldverein gepflegt und lädt nun neu markiert zum Entdecken ein.

Von Liestal geht es vorbei an römischen Spuren hinauf in den sonnigen Tafeljura. Blühende Kirschbaumwiesen, weite Ausblicke über das Schwarzbubenland und ruhige Dörfer prägen den Weg. Über Hochwald auf dem Gempenplateau und den Weiler Herrenmatt führt die Route hinunter ins Birstal – vorbei am malerischen Schloss Angenstein – bis nach Aesch.

Geheimtipps rund um Hochwald, Gempen und Dornach

Die Region Dornach–Gempen bietet ein vielfältiges Netz an Wanderwegen mit eindrücklichen Aussichtspunkten, Feuerstellen, Naturdenkmälern und Anschlussmöglichkeiten an den Interregioweg. Die Routen eignen sich für Genusswandernde ebenso wie für sportlich Ambitionierte und lassen sich dank zahlreicher Varianten individuell anpassen.

Franz-Nebel-Weg

Mit grossem Dank an Franz Nebel, Hobler Urgestein und Leiter der Arbeitsgruppe Dorfchronik Hochwald – vom Bauerndorf zum Wohndorf (2008), der mit seinem umfassenden Wissen und seiner Ortskenntnis massgeblich zur Zusammenstellung dieser Wanderrouten beigetragen hat.
Diese inoffizielle Namensgebung ist Ausdruck der Wertschätzung für seine wertvolle Unterstützung.

Gempen – Herrenflue – Ruine Sternenfels – Büren

Diese abwechslungsreiche Wanderung führt durch offene Landschaften, schattige Waldpassagen und entlang aussichtsreicher Kreten. Vom Schulhaus-Parkplatz aus geht es zunächst über einen Feldweg bis zum Wegkreuz, bevor der Pfad in den Wald eintaucht und der Krete bis zur eindrucksvollen Erikaflue folgt.

Weiter verläuft der Weg über den Bergkamm zur Herrenflue, wo sich herrliche Ausblicke auf das Umland eröffnen. In südlicher Richtung führt die Route über die Krete des Schlimmbergs bis zur geschichtsträchtigen Ruine Sternenfels. Der anschliessende Abstieg nach Büren bildet einen stimmungsvollen Abschluss dieser aussichtsreichen Wanderung.

Dornach – Hochwald

Die Waldige: Ausgangspunkt ist Dornach. Der Weg führt über den Sportplatz Gigersloch hinauf nach Alpmech und weiter über Asp zur Unteren Tüflete. Anschliessend geht es über Oberaeschweid, wo der Weg in den Interregioweg einmündet und weiter Richtung Hochwald, Herrenmatt und schliesslich zum Dorfzentrum führt.

Die Felsige: Start bei Alpmech (Vita Parcours Dornach). Über die Brünndlikurve erreicht man die markante Tannenflue. Der Weg führt weiter, überquert bei der Tüfletehöchi die Dornacherstrasse nach Bärglen mit Feuerstelle und endet beim TCS Camp «Uf der Hollen», wo der Anschluss an den Interregioweg erfolgt.

Varianten:

  • Abkürzung über Dappendäli – Oberaeschweid zum Interregioweg
  • Tüfeldäll – Falkenflue mit Abstieg nach Duggingen, Grellingen oder Aesch
  • Falkenfluefeld (Feuerstelle) – Brästenegg – Kantonsgrenzstein – Grellingen
  • Forsthaus Welsch Hans – Radacker – Nättenberg – Hochwald

Mit Start Gempen

Gempen – Dornach: Panoramaweg mit kulturellen Highlights und Einkehrmöglichkeiten. Vom Gempenturm (Schartenflue, Restaurant) über den Hof Baumgarten (sehenswertes Denkmal), Schlosshof nach Dornach.

Gempen – Büren: Ruhige Wanderung durch offenes Juragelände. Abzweigung von der Strasse nach Nuglar über Chälen und Büren Eimerech nach Büren.

Gempen – Liestal: Über Muni – Talacker – Sichtern nach Liestal oder durch das Röserental (Tüfelskuchi) direkt nach Liestal

Gempen – Pratteln: Historisch und landschaftlich besonders reizvoll. Von Muni über Bad Schauenburg nach Pratteln.

Gempen – Arlesheim: Über Zurzech – Stollenhäuser zur Eremitage und weiter nach Arlesheim.

Varianten:

  • Sulzchopf – Muttenz
  • Restaurant Egglisgraben – Pratteln
  • Restaurant Schönmatt – Schauenburgerflue – Sulzchopf – Muttenz


 

Panoramawanderung Bürenflue

Hochwald, Dorfzentrum – Stocken – Nättenberg – Bürenflue – Spitzenflüeli – Chälen – Dopplet Chrüz – Hochwald

Diese abwechslungsreiche Wanderung startet bei der Postautohaltestelle und führt zunächst entlang des Dorfes hinaus in die sanften Höhen des Juras. Schon bald öffnen sich herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Über Stocken erreicht man den Nettenberg, wo der Weg zur eindrucksvollen Bürenflue abzweigt.

Hoch über den steilen Felswänden geniesst man eine spektakuläre Weitsicht über Büren und das Jurahügelland. Der weitere Weg zur Spitzenflue belohnt mit zusätzlichen Panorama­blicken. Über Chäle gelangt man zum Dopplet Chrüz, einem weiteren Aussichtspunkt mit Blick auf Dorf und Jurahügel. In angenehmem, leichtem Gefälle führt der Weg schliesslich zurück ins Dorf.

Wanderkarte

Birsuferweg – Natur am Wasser erleben

Ein abwechslungsreicher Entdeckungsweg entlang der Birs mit 11 spannenden Stationen

  • Start: Pfeffinger Schlossgut
  • Ziel: Basel, Breite
  • Distanz: 16.3 km
  • Zeitbedarf: 4 Std.
  • Aufstieg: 77 m
  • Abstieg: 274 m

Die Birs durchläuft einen vielfältigen Natur- und Lebensraum, der die Gemeinden von Grellingen über Pfeffingen bis Birsfelden zur Birsstadt verbindet. Auf dem gut ausgeschilderten Birsuferweg entlang des Flusses weisen 11 Thementafeln auf die einzigartigen Naturwerte hin und informieren über den Einfluss der Menschen auf den Birsraum. So ist die Birs etwa Trinkwasserlieferantin in Aesch und Wasserkraftspenderin in Münchenstein oder Lebensraum des Bibers in Dornach und Lebensader des Naturschutzgebiets Reinacher Heide – um nur einige Beispiele zu nennen.

Der Birsuferweg ist gut ausgeschildert. Folgen Sie einfach der Libelle.

egal

Schwurbel