Hochwald auf dem Gempenplateau
Hochwald liegt auf dem Gempenplateau im südlichen Teil des Tafeljuras – einer weiten, ruhigen Hochflächenlandschaft mit besonderem geologischem Charakter. Südlich des Dorfes, beim Seewen-See, geht diese Landschaft in den markanteren Faltenjura über.
Das Plateau prägen helle Kalkgesteine und drei geologische Schichten, die Boden, Vegetation und Landwirtschaft bis heute beeinflussen. Daraus entstand eine abwechslungsreiche Landschaft mit Höhlen, Dolinen und Trockentälern.
Besonders reizvoll sind die vielfältigen Lebensräume: unzählige Hecken, artenreiche Trockenstandorte, Wälder und Gewässer sowie naturnahe Relikte der Kulturlandschaft. Hochwald ist damit ein idealer Ort zum Entdecken, Wandern und Natur erleben.
In unserer Gemeinde stehen vier schön gelegene Feuerstellen zur Verfügung – ideal für gesellige Stunden in der Natur. Sie befinden sich alle im westlichen Gemeindegebiet, meist an Waldrändern mit herrlicher Aussicht:
«Tannenflue» – Die mit dem spektakulären Ausblick
«Bärglen» – Die Versteckte unweit des TCS-Campingplatzes
«Uf der Hollen» – Die Klassische für Jung und Alt
«Falkenfluefeld» – Die Gemütliche am Waldrand
Alle Feuerstellen laden zum Verweilen ein und bieten eine schöne Kulisse für Picknicks oder einen gemütlichen Grillplausch mit Familie und Freunden.
Bitte beachten Sie die örtlichen Hinweise zur Waldbrandgefahr und hinterlassen Sie den Platz so sauber, wie Sie ihn vorfinden möchten. Herzlichen Dank!
Feuerstelle «Tannenflue»
Die Feuerstelle mit dem spektakulären Ausblick
Hoch über der oberen Tüfleten gelegen, bietet die Feuerstelle Tannenflue eine beeindruckende Aussicht in Richtung Swingolf-Anlage und ins Laufental. Die exponierte Lage macht sie zu einem besonderen Ausflugsziel für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind – ob wandernd, kletternd oder einfach beim gemütlichen Verweilen.
Die Tannenflue ist zudem ein beliebter Kletterfelsen – das leise Rasseln der Karabiner gehört hier oft zur Klangkulisse beim Picknick. Vor Ort stehen zwei Bänke sowie eine robuste Feuerstelle mit Grillrost zur Verfügung. Folgt man dem schmalen und steilen Pfad runter in Richtung erreicht man nach 10 Minuten die Haltestelle Dornach, Oberi Tüflete.
Feuerstelle «Bärglen»
Die mit der Abendsonne unweit des TCS-Campingplatzes
Wer auf dem Weg zum oder vom Campingplatz eine Pause einlegen möchte, ist an dieser Feuerstelle genau richtig. Etwas versteckt gelegen und dennoch gut erreichbar über einen befahrbaren Weg, ist sie ein beliebter Rastplatz für Wandernde. Weitsicht und eine solide Feuerstelle mit verstellbarem Grillrost laden zum Verweilen und Grillieren ein.
Feuerstelle «Uf der Hollen»
Die Klassische für Jung und Alt
Die Feuerstelle liegt idyllisch am Waldrand und bietet viel Platz im Schatten – ideal für eine erholsame Rast auf der Familienwanderung. Auch für Besucher mit dem Auto ist sie gut zugänglich: Ein Parkplatz befindet sich direkt nebenan.
Der grosszügige Platz lädt zum Verweilen, Bräteln und Spielen ein. Zur Ausstattung gehören drei feste Sitzbänke sowie eine robuste Feuerstelle mit verstellbarem Grillrost. Die Lage ist ruhig und naturnah, aber dennoch bequem erreichbar – perfekt für eine entspannte Pause inmitten der Natur.
Feuerstelle «Falkenfluefeld»
Die Gemütliche am Waldrand
Von der Postautohaltestelle Hochwald, Ziegelschüren sind es rund 10 Gehminuten über den «Chatzenstig» bis zum Falkenfluefeld. Dann geht's leicht bergab bis zur Feuerstelle mit fester Sitzbank. Die Feuerstelle liegt am Hobler Rundwanderweg und ladet zur Rast ein.
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Die Maria-Hilf-Kapelle
Hoch über dem Dorf steht die Maria-Hilf-Kapelle, von der Hochwalder Bevölkerung liebevoll «Kapälleli» genannt. Für viele ist es ein besonderes Glück, wenn man das Kapälleli vom eigenen Garten oder Balkon aus sehen kann.

Der Weg hinauf ist Teil des Erlebnisses: Ein steiler Fusspfad führt durch den Wald bergauf. Unterwegs laden immer wieder Bänkli zum Verschnaufen ein – für die einen eine willkommene Rast, für die anderen beinahe ein kleiner Fitnesstest. Oben angekommen, wird man mit einer wunderbaren Aussicht über Hochwald belohnt. Die Bänkli rund um die Kapelle machen den Ort zu einem beliebten Platz zum Verweilen, Entdecken und Durchatmen.
Im Kapälleli finden unter anderem Taufen und kleine Feiern statt. Eine schöne Tradition ist zudem der Open-Air-Gottesdienst des Seelsorgeverbandes Dornach-Gempen-Hochwald zum Abschluss der Sommerferien. Der Gottesdienst findet bei der Kapelle statt, anschliessend trifft man sich zur gemeinsamen Grillade «auf der Holle». Von der Kapelle aus bietet sich dabei ein wunderbarer Blick über das Dorf.

Eine lange Geschichte
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Um 1332 befand sich hier bereits eine kleine St.-Wendelin-Kapelle. Sie war mit dem heiligen Gallus und dem heiligen Jakobus verbunden, die unter anderem als Patrone der Haustiere verehrt wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts war die alte Kapelle baufällig geworden und wurde abgebrochen. Ihre Steine fanden beim Bau der heutigen Kapelle eine neue Verwendung.
Die heutige Maria-Hilf-Kapelle wurde 1879 erbaut. Magdalena Vögtli stellte die nötigen Mittel zur Verfügung, während der Maurer Urs Vögtli die Bauarbeiten unentgeltlich ausführte. Bereits im Mai 1879 konnte die Kapelle eingeweiht werden.
Zur Kapelle gehört auch die Lourdesgrotte, die Pfarrer Josef Burger 1904 zum 25-jährigen Bestehen der Kapelle errichten liess. Eine besondere Geschichte verbindet sie mit den Hochwalder Schulkindern: Sie holten die Steine für die Grotte in Büren und trugen sie bis zum heutigen Standort.
Die schlichte Kapelle wurde im Laufe der Zeit mehrfach gepflegt und renoviert. 1948 erhielt sie unter anderem einen kleinen Altar. Die wertvolle barocke Madonna, die einst in der Kapelle stand, befindet sich heute wieder in der Pfarrkirche. Eine neue, holzgeschnitzte Madonna mit Jesuskind erinnert heute an die Marienverehrung.
Das Kapälleli ist mehr als ein historischer Sakralbau: Es ist ein Ort der Ruhe, des Glaubens und der Begegnung – und ein besonderer Aussichtspunkt über Hochwald.

Swingolf Herrenmatt Hochwald
- Anreise mit dem Auto: Der Parkplatz liegt unterhalb der Anlage beim Restaurant Herrenmatt.
- Anreise mit ÖV bis Hochwald, Dorfzentrum, danach eine leichte Wanderung über den Herrenmattweg bis zur Herrenmatt und zur Swingolf-Anlage.
Die Swingolf-Anlage auf dem Herrenmattfeld bietet einen herrlichen Blick über die Stadt Basel mit den Roche-Türmen bis zu den französischen Vogesen. Die 9-Loch-Anlage wurde 2002 eröffnet, ist 1470 m lang und erstreckt sich über 5 Hektaren.
Gespielt wird mit nur einem Universalschläger, der Schläge aus jeder Lage ermöglicht. Die weichen Bälle machen das Spiel besonders familienfreundlich und sicher. Die leicht erlernbare Sportart eignet sich für Familien, Vereine, Firmen und Gruppen jeder Art. Der Spielspass steht dabei im Vordergrund.
Ponyreiten Reiterhof Herrenmatt Hochwald
- Anreise mit dem Auto: Der Parkplatz liegt unmittelbar beim Reiterhof Herrenmatt.
- Anreise mit ÖV bis Hochwald, Dorfzentrum, danach eine leichte Wanderung über den Herrenmattweg bis zum Reiterhof Herrenmatt.
Hier beginnt eine besondere Freundschaft und das berühmte «Pferdefieber»: Der Reiterhof Herrenmatt befindet sich in idyllischer Lage unweit der wunderschönen Aussicht über die Region. Für die jüngsten Reiterinnen und Reiter (bis 40 kg) bieten ausgeschilderte Ponyspaziergänge die Möglichkeit, spielerisch erste Erfahrungen mit Ponys zu sammeln. Die Ponys sind mit Sätteln ausgerüstet, sodass die Kinder die sanften Bewegungen und die wohltuende Wärme des Ponyrückens hautnah erleben können. Die Spazierponys sind ausschliesslich für geführte Spaziergänge gedacht und werden jederzeit von einer erwachsenen Begleitperson geführt.
Mobile +41 78 853 39 00
Ruhebänke
Damit man in aller Ruhe die schöne Aussicht geniessen oder dem dörflichen Treiben zusehen kann, stehen im gesamten Gemeindegebiet 15 sorgfältig platzierte Ruhebänke zur Verfügung. Sie laden zum Verweilen ein und bieten Gelegenheit für eine kurze Pause unterwegs.
Die Bänke werden von der Gemeinde gepflegt und regelmässig unterhalten – für entspannte Momente an besonders schönen Plätzen.

