Kultur & Brauchtum

Neujahrsapéro für die gesamte Bevölkerung & Begrüssung der Neuzugezogenen

Neujahrsapéro

Gemeinsam ins neue Jahr starten: Jeweils im Januar lädt der Gemeinderat Hochwald die Bevölkerung herzlich zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Der Anlass ist eine gute Gelegenheit, auf das neue Jahr anzustossen, Bekannte und Nachbarn zu treffen und gemütlich miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderer Moment ist die Begrüssung der Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger durch das Gemeindepräsidium. Für eine festliche und stimmungsvolle Atmosphäre sorgt zudem eine musikalische Untermalung mit Musikschaffenden und Kindern aus dem Dorf.

Für das leibliche Wohl sorgt ein engagiertes Team: Erika Fonk und der Damenturnverein DTV bereiten die Köstlichkeiten vor, während der Männerturnverein MTV für den Service sorgt. 

Der aktuelle Termin wird im Veranstaltungskalender veröffentlicht. Die neuzugezogenen Hoblerinnen und Hobler werden persönlich eingeladen.

Veranstaltungsort
Hobelträff
Hauptstrasse 4
4146 Hochwald

Der Hobelträff ist barrierefrei.

Sternsingen

Rund um das Dreikönigsfest sind die Sternsinger-Kinder in Dornach, Gempen und Hochwald unterwegs. Sie ziehen von Haus zu Haus, singen traditionelle Lieder, wünschen den Bewohnerinnen und Bewohnern Gottes Segen und alles Gute für das neue Jahr.

Als Zeichen des Segens bringen sie die traditionelle Inschrift 20C+M+BJ an den Haustüren an. Sie steht für den Dreikönigssegen «Christus mansionem benedicat»«Christus segne dieses Haus». Oft wird die Inschrift mit den aktuellen Jahreszahlen ergänzt.

Mit ihren Besuchen sammeln die Sternsinger Spenden für Missio Schweiz. Damit werden Kinder in unterschiedlichen Ländern unterstützt, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen. Die Sternsinger verbinden gelebte Solidarität mit einer langjährigen Tradition und setzen jedes Jahr ein Zeichen der Hoffnung und Nächstenliebe.

Engagieren Sie sich für die Aktion Sternsingen und bringen Sie Licht und Segen in die Herzen anderer: Damit diese schöne Tradition weitergeführt werden kann, sind wir auf viele Kinder und Begleitpersonen angewiesen. Jede Unterstützung ist willkommen!

Sternsingen
Adresse

Organisatorin
Pia Meier
Seewenstrasse 4
4146 Hochwald

Telefon

Theater in Hochwald

Das Theater Hochwald ist ein fester Bestandteil des kulturellen Dorflebens und begeistert seit 1995 Jahr für Jahr mit unterhaltsamen Theateraufführungen im Hobelträff. Einmal Ende Januar heisst es: «Vorhang uff, z Hobel isch Theater!» Mit viel Herzblut, Kreativität und grossem Engagement bringen die Laienschauspielerinnen und Laienschauspieler abwechslungsreiche Stücke auf die Bühne und sorgen für unvergessliche Theaterabende.

Schneegfrörni

Zum Erfolg der Aufführungen tragen nicht nur die Darstellenden bei. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer engagieren sich hinter den Kulissen in den Bereichen Regie, Bühnenbau, Technik, Maske, Küche und Organisation. Dieses Miteinander macht das Theater Hochwald zu einem lebendigen Gemeinschaftsprojekt.

Die Vorstellungen finden jeweils Ende Januar und Anfang Februar im Hobelträff statt. Für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt, sodass einem gemütlichen Theaterbesuch nichts im Wege steht.

Neue Mitglieder und freiwillige Helferinnen und Helfer sind jederzeit herzlich willkommen – ob auf der Bühne oder hinter den Kulissen.

Weitere Informationen sowie die aktuellen Aufführungsdaten finden Sie im Veranstaltungskalender oder auf der Webseite der Theatergruppe Hochwald.

Schneegfrörni


Abbildungen
1 | Mein Freund Harvey, 2020
2 | Seegfrörni, 2026

Adresse

Theatergruppe Hochwald
Therry Hübscher

Veranstaltungsort
Hobelträff
Hauptstrasse 4
4146 Hochwald

Der Hobelträff ist barrierefrei.

Anfahrt
Bushaltestelle: Hochwald Dorfzentrum
Parkplätze sind vorhanden.

Tickets 
sind hier erhältlich
 

Telefon

Die Hobler Fasnacht und ihr Treiben

Chesslettä

Chesslettä

Die «Chessletä» ist ein Fasnachtsbrauch, bei dem mit möglichst viel Lärm der Winter vertrieben und die Fasnachtszeit eingeläutet wird. In vielen Gemeinden des Kantons Solothurn gehört sie zu den charakteristischen Bräuchen der Fasnacht. In Hochwald war sie ursprünglich nicht heimisch. Anfang der 1960er-Jahre führte die damalige Lehrerin Marlene Flückiger den Brauch zur Freude der Kinder ein. Seither ist die «Chessletä» zu einem festen Bestandteil der Hobler Fasnacht geworden. Wenn es also am frühen Morgen des Schmutzigen Donnerstags laut wird, beginnt im Dorf die Fasnacht: Kinder und Erwachsene treffen sich bei der Schule und ziehen dann mit Glocken, Rätschen, Hörnern, Pfannendeckeln, Kesseln und anderem Lärmigem durchs Dorf. Mit ihrem ohrenbetäubenden Treiben wecken sie die Bevölkerung und kündigen die 5. Jahreszeit an.

Fasnacht in Hochwald

Kinderfasnacht

Bunt, fröhlich und voller Fasnachtsstimmung: An der Kinderfasnacht Hochwald ziehen Kinder und Familien aus Hochwald und Gempen gemeinsam und kostümiert entlang der Hauptstrasse durch das Dorf. Die Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Route werden mit Süssigkeiten und Früchten beschenkt, während es Konfetti in allen Farben regnet.

Die Kinderfasnacht wird von einem mehrköpfigen, gemeindeübergreifenden OK organisiert. Seit 2025 führt die neu gegründete Guggemusik «Buttechlopfer» den farbenfrohen Umzug durch das Dorf. Damit gibt es in Hochwald erstmals seit dem Ende der «Butteschränzer» im Jahr 2003 wieder eine eigene Guggenmusik.

Nach dem Umzug wird gemeinsam eingekehrt und drinnen wie draussen weitergefeiert.

Fasnacht in Hochwald

Fasnachtsfeuer

Das traditionelle Fasnachtsfeuer in Hochwald findet jeweils am Samstag vor der Basler Fasnacht auf der «Tannenflue» oberhalb der Felsen statt. Das Feuer wird um 20 Uhr angezündet. Bereits ab 19 Uhr lädt die Wald-Beiz zum gemütlichen Beisammensein und traditionellen Scheibenschiessen ein.

Das Entzünden des Fasnachtsfeuers ist ein alter alemannischer Brauch. Früher bauten die Stäcklibuebe (Stellungspflichtige) gemeinsam mit den gleichaltrigen Mädchen einen grossen Holzstoss auf, heute ist es der TV Hochwald, der sich um Fest und Feuer kümmert.

Beim «Schiibeschiesse» wird die 1 cm dicke, runde Scheibe mit einem Loch in der Mitte auf einen Stab gesteckt und im Feuer zum Glühen gebracht. Anschliessend wird sie über ein Brett in die Tiefe geschleudert. In der Dunkelheit werden dabei der Flug und die Flugweite der glühenden Scheiben sichtbar.

Das Schleudern der Scheiben wird traditionell von einem Spruch begleitet: «Schibä, Schibä, überä Rhy ab, dr Ankehafe het s Bei ab. D Chüechlipfanne het dr Bode us, jetzt isch die alti Fasnacht us.» Oder: «Schibä, Schibä, überä Rhy, wäm söll die Schibä si? Sie söll em … zum Feischter i.»

Schnitzelbänke

Ende der Sechzigerjahre begann Erwin Nebel-Kaiser damit, in den Restaurants Schnitzelbänke zu singen. Dieser Brauch wird bis heute von Gruppen und Einzelmasken im Restaurant Rössli gepflegt.

Mit dem Aufkommen der Schnitzelbänke endete gleichzeitig das Rufen von Sprüchen beim Scheibenwerfen am Fasnachtsfeuer.

Die aktuellen Informationen zu Umzug, Programm und Verkehrseinschränkungen werden jeweils rechtzeitig von den Gemeinden bekannt gegeben. Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Abbildungen
1 | Chesslettä
2 | Kinderfasnacht 2026
3 | Kinderfasnachtsumzug 2025

Banntag in Hochwald

Banntag in Hochwald

Der Banntag gehört seit den 1970er-Jahren zu den lebendigsten Traditionen in Hochwald. Jedes Jahr begeben sich Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam auf einen Rundgang entlang der Gemeindegrenzen.

Der Banntag findet traditionsgemäss am Auffahrtstag statt. Die Teilnehmenden versammeln sich seit jeher um 13 Uhr beim Schulhaus, bevor sie – angeführt von der Hobler Fahne – gemeinsam aufbrechen. Jedes Jahr wird ein anderes Gebiet der Gemeinde bewandert. Unterwegs wird eine Pause eingelegt, bevor die Wanderung fortgesetzt wird.

Banntag Fahne

Zum Abschluss der Route offeriert die Gemeinde traditionsgemäss Wurst und Brot sowie Getränke. Die Organisation der Wanderroute und des Festbetriebs übernimmt jedes Jahr ein anderer Verein aus dem Dorf.

Der Banntag verbindet Generationen und trägt dazu bei, ein wertvolles Stück Dorftradition lebendig zu erhalten. Gäste sind herzlich willkommen, an diesem besonderen Anlass teilzunehmen.

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Maibaumstellen & Maitanz

Maibaumstellen auf dem Pausenplatz

Maibaumstellen

Das Maibaumstellen ist eine lebendige Tradition in Hochwald und markiert jedes Jahr den Beginn des Frühlings. Der Maibaum steht als Symbol für neues Leben, Fruchtbarkeit und Gemeinschaft.

Traditionsgemäss wird der Baum am Abend des 30. April auf dem Schulhausplatz aufgerichtet. Der jeweilige Jahrgang der Jungbürgerinnen und Jungbürger – die sogenannten Stäcklibuebe und Stäcklimeitli – gestaltet den Anlass mit und verewigt sich mit Namensschildern am Maibaum. Diese werden in Hochwald in sorgfältiger Handarbeit aus Eichenholz gefertigt.

Nach dem Aufstellen beginnt der Maistreich. Dabei ziehen die Stäcklibuebe und Stäcklimeitli durchs Dorf und sorgen mit kleinen, harmlosen Streichen für gute Unterhaltung. Die Gegenstände werden sorgfältig behandelt und können am nächsten Tag beim Maibaum wieder abgeholt werden. Wer den Maistreich umgehen möchte, stellt den jungen Erwachsenen traditionell etwas zu Trinken beim Briefkasten bereit. Die Jungbürgerinnen und Jungbürger bewachen dann ihren Maibaum bis zum Morgen des 1. Mai, damit er nicht von den Nachbarsgemeinden gefällt wird.

Zum Maibaumstellen mit anschliessendem Apéro, Musik und Maitanz ist die ganze Bevölkerung traditionsgemäss eingeladen. Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Maibaum

Maitanz

Bereits 1949 wurde der Trachtenverein Hochwald gegründet, 1959 folgte die Kindertrachtengruppe. Neben Volkstänzen wurde auch gesungen, und im ganzen Dorf wurden Schwarzbuben-, Sonntags-, Werktags- und Ausgangstrachten sowie Kindertrachten angeschafft. Deshalb gibt es auch heute noch viele Trachtenkleider im Dorf. 

1989 rief die Kulturkommission den Maitanz ins Leben. Nach dem ersten Tanz unter der Leitung von Frau Metzger übernahm ab 1991 die neu gegründete Trachtentanzgruppe Hochwald diese Aufgabe.

Im Mittelpunkt des Anlasses steht der traditionelle Tanz um den Maibaum. Dieser wird mit Bändern in den Solothurner Farben Weiss und Rot geschmückt. Zum Lied «D Zit isch do» werden die Bänder kunstvoll um den Maibaum geflochten und anschliessend wieder gelöst.

Der bisher letzte Maitanz fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Männerturnvereins Hochwald (MTV) statt und zwar aus einer frei formierten Gruppe aus Tänzerinnen und Tänzern aus dem Dorf. Heute ist die Freundschaft zur Trachtengruppe Seewen der Grund, dass beim Maibaumstellen wieder getanzt wird.

Maitanz
Maitanz Hochwald
Maitanz

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Abbildungen
1 | Maibaumstellen 2024
2 – 5 | Maitanz 2022

Ausflug für Seniorinnen und Senioren

Seit 1963 organisiert die Gemeinde Hochwald den Seniorinnen- und Seniorenausflug – eine schöne Tradition, die älteren Einwohnerinnen und Einwohnern jedes Jahr einen abwechslungsreichen Tag und Gelegenheit für Begegnungen bietet.

Früher war die Teilnahme ab 70 Jahren möglich, heute sind Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren eingeladen. Der Gemeinderat organisiert und begleitet den Ausflug. Die Gemeinde übernimmt die Kosten für die Fahrt sowie für Znüni, Mittagessen und meistens auch das Zvieri.

Mittlerweile ist der Ausflug so beliebt, dass jeweils bis zu drei Cars unterwegs sind. Unterstützt wird die Reise vom Samariterverein Dorneckberg, dessen Mitglieder sich aufmerksam und geduldig um die Bedürfnisse der Teilnehmenden kümmern und dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlen. Und natürlich darf auch eine kleine Stärkung für unterwegs nicht fehlen – ein Sugus gehört bei der Fahrt schon fast zur Tradition.

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht. Die Einladungen zum Ausflug mit dem Programm werden direkt von der Gemeindeverwaltung an die Seniorinnen und Senioren verschickt.

Seniorenausflug


Abbildung
SeniorInnenausflug 2024 in den Schwarzwald

HobelAir

HobelAir Iluvia+

Musik, Lebensfreude und Sommerstimmung mitten in Hochwald: Das HobelAir ist ein Musikfestival, das alle zwei Jahre auf dem Pausenplatz stattfindet und Menschen aus Hochwald und der Umgebung zusammenbringt.

Unter dem Motto «Hobel is in the Air!» erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Abend mit Live-Musik, feinem Essen und geselligem Beisammensein unter freiem Himmel. Das musikalische Spektrum reicht von Schweizer Mundartsongs und internationalen Hits über Folk und Rock bis hin zu Funk und eigenen Songs. Dabei stehen Musikerinnen und Musiker mit Bezug zu Hochwald im Mittelpunkt.

Das HobelAir ist ein Fest für alle Generationen: Familien, Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber sowie alle, die einen gemütlichen Sommerabend in guter Gesellschaft geniessen möchten, können hier wippend in die Sterne greifen.

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

HobelAir Tana Lou

 

HobelAir Ricky Leroy Brown


Abbildungen
1 | Iluvia+, HobelAir 2024
2 | Tana Lou, HobelAir 2024
3 | Ricky Leroy Brown, HobelAir 2024

Adresse

Verein HobelAir
Gina Palladino

Veranstaltungsort
Pausenplatz der Primarschule Hochwald
Hauptstrasse 2
4146 Hochwald

Diese Veranstaltung ist barrierefrei.

Kosten
Eintritt frei. Kollekte.

Anfahrt
Bushaltestelle: Hochwald Dorfzentrum
Parkplätze sind vorhanden.

Kulinarischer Rundgang

Kulinarischer Rundgang Hochwald

Ein genussvoller Spaziergang rund um Hochwald – von Stand zu Stand, von Verein zu Verein und von Teller zu Teller.

Seit 2014 lässt sich Hochwald beim Kulinarischen Rundgang auf besonders genussvolle Art unter freiem Himmel entdecken. Auf dem Hobler Rundwanderweg geht es durch Feld und Wald von einem Vereinsstand zum nächsten. Die Hobler Vereine laden unterwegs mit kulinarischen Spezialitäten zum Verweilen und Geniessen ein. 

Jeder Verein betreibt seinen eigenen Stand mitten in der Natur und überrascht die Besucherinnen und Besucher mit feinen Spezialitäten: von Burgern über Flammkuchen frisch vom Feuer bis zu Chäsbängel, Desserts und weiteren Genüssen. Die Portionen sind bewusst klein und die Preise familienfreundlich, sodass man sich an möglichst vielen Ständen durch das vielfältige Angebot probieren kann.

Der Rundweg, von den Hoblern liebevoll «Kulirund» genannt, kann in beiden Richtungen begangen werden. Der Einstieg ist bei beiden Postautohaltestellen möglich und ab dort mit Fähnchen markiert. Ein Startgeld wird nicht erhoben. Beim ersten Stand erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Glas-Tasse, in der sämtliche Getränke ausgeschenkt werden. Und wenn das Wetter nicht mitmacht, findet der Kulinarische Rundgang in den Scheunen im Dorf statt.

Kulirund Flammkuchen

Der Kulinarische Rundgang ist längst über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und bei der Hochwalder Bevölkerung sehr beliebt. Für die Hoblerinnen und Hobler ist er eine schöne Gelegenheit, Gäste nach Hochwald einzuladen und ihnen die Natur, die Vereine und die Gastfreundschaft des Dorfes zu zeigen.

Auch Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuss sind, sollen den Anlass geniessen können. Bei Fragen oder für Unterstützung steht das OK Kulinarischer Rundgang, Uschi Kappertz, gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf einen gemütlichen Tag mit Ihnen auf dem Hobler Rundweg!
Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Kulinarischer Rundgang


Abbildungen
1 | Stand des MTV beim Doppelten Kreuz
2 | Flammkuchen vom Feuer gibt es bei der Theatergruppe Hochwald
3 | für das 10-jährige Jubiläum 2024 malten die Schulkinder die Fähnli entlang der Route

Adresse

OK Kulinarischer Rundgang
Uschi Kappertz
Roland Brosi

Buttenmost – eine Hobler Tradition

Der Buttenmost ist eine traditionelle Spezialität, die nach mündlicher Überlieferung in dieser Form nur in Hochwald hergestellt wird. Das Rezept soll vor über hundert Jahren von Maria-Josepha Vögtli, bekannt als «Züri-Marie», nach Hochwald gebracht worden sein.

Irma Vögtli

Früher wurden die Hagebutten in aufwendiger Handarbeit zerklopft, gekocht und durch ein Sieb gestrichen. Heute erfolgt die Herstellung zwar grösstenteils maschinell, bleibt aber weiterhin anspruchsvoll. Die Hagebutten werden gereinigt, verarbeitet und als naturbelassenes Hagebutten-Mark verkauft. Dieses war früher vor allem in Basel und der Region bekannt und wird inzwischen in der ganzen Schweiz angeboten. Während früher viele Familien die Spezialität herstellten, wird das Mark heute nur noch von einer Familie produziert – von den Nachkommen von Irma Vögtli.

Der vitaminreiche Buttenmost kann roh, z.B. im Müsli gegessen werden, meistens entsteht vor allem Konfitüre. Die traditionelle Hobler Spezialität erfreut sich dank ihrer naturbelassenen Herstellung und ihres einzigartigen Geschmacks weiterhin grosser Beliebtheit. Frischer Buttenmost kann während der Buttenmost-Saison von Mitte September bis Mitte November direkt ab Produktion oder bei vielen Verkaufsstellen bezogen werden.

Bild: Irma Vögtli am Kirchrain 17

Adresse

Produktion & Verkauf
Kirchrain 17
4146 Hochwald

Buttenmost Hochwald GmbH
Geissackerweg 17
4146 Hochwald

Hobler T(h)onsalat

Iluvia+

Der Hobler T(h)onsalat ist ein besonderer Konzertabend, der die musikalische Vielfalt von Hochwald ins Zentrum stellt. Entstanden ist der Anlass aus der Idee, den zahlreichen einheimischen Musikerinnen und Musikern eine gemeinsame Bühne zu bieten.

Verschiedene Formationen und Solistinnen und Solisten aus Hochwald präsentieren ein abwechslungsreiches Programm – von Pop und Rock über Volksmusik und Jazz bis hin zu Klassik. Das Publikum sitzt dabei in der Mitte des Saals, während die Musikgruppen rundherum auftreten. Dieses besondere Konzertformat sorgt für ein einzigartiges Hörerlebnis und eine familiäre Atmosphäre.

T(h)onsalat in Hochwald

In der Pause lädt ein Buffet mit feinen Köstlichkeiten – selbstverständlich inklusive Thonsalat – zum gemütlichen Beisammensein ein.

Der Hobler T(h)onsalat findet jeweils im Herbst statt und wird von der Kulturkommission organisiert. Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Highwood Stars

 

Hobländler

Abbildungen
1 | Iluvia+
2 | Das Publikum sitzt in der Mitte – die Bands platzieren sich rund herum. Der Chor Gempen Hochwald singt traditionell von der Bühne.
3 | Highwood Stars
4 | Hobländler

 

Adresse

Organisation
Markus Meyer

Veranstaltungsort
Hobelträff
Hauptstrasse 4
4146 Hochwald

Diese Veranstaltung ist barrierefrei.

Anfahrt
Bushaltestelle: Hochwald Dorfzentrum
Parkplätze sind vorhanden.

Kosten
Eintritt frei. Kollekte.

KUNST IN HOCHWALD

Hochwald ist ein Dorf mit erstaunlich viel künstlerischem Schaffen. Seit 1995 bietet die Kunstausstellung «Kunst in Hochwald» den Kunstschaffenden aus dem Dorf eine gemeinsame Bühne und macht die kreative Vielfalt der Gemeinde für die Öffentlichkeit sichtbar.

Kunst in Hochwald

Die Idee entstand bereits 1993 anlässlich des Dorffestes, als elf Kunstschaffende ihre Werke gemeinsam im alten Schulhaussaal präsentierten. Der Erfolg war so gross, dass 1995 die erste offizielle Kunstausstellung folgte. Seither hat sich der Anlass zu einer festen kulturellen Institution in Hochwald entwickelt.

Kunst in Hochwald

Heute verwandelt sich der Hobelträff alle drei Jahre in eine vielseitige Galerie. Kunstschaffende aus Hochwald zeigen ihre Werke und geben Einblick in ihr kreatives Schaffen. Die Ausstellung überrascht mit einer grossen Vielfalt an Techniken und Ausdrucksformen: Malerei, Zeichnungen, Collagen, Fotografie, Keramik und Ton, Porzellan- und Glasarbeiten, Skulpturen, Holz- und Steinarbeiten, Objekte aus verschiedenen Materialien und vieles mehr.

Besonders schön ist die persönliche Note der Ausstellung: Die Kunstschaffenden präsentieren nicht nur ihre Werke, sondern machen sichtbar, wie viel Kreativität und künstlerisches Talent in einem kleinen Dorf zu Hause ist. Neue Kunstschaffende sind ebenso willkommen wie langjährige Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Kunst in Hochwald

Organisiert wird die Ausstellung von Erwin Schmidt gemeinsam mit den ausstellenden Kunstschaffenden und der Kulturkommission. Ergänzt wird die Ausstellung jeweils durch besondere Anlässe wie Vernissage, Matinée und Finissage. 

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht.

 

 

Abbildungen:
1 | Erwin und Yvonne Schmidt eröffnen die Ausstellung 2022
2 | Patrizia Stalder untermalt die Vernissage 2022 musikalisch.
3 | Figur von Hanni Hartmann

Adresse

Produktion
Erwin Schmidt

Ausstellungsort
Hobelträff
Hauptstrasse 4
4146 Hochwald

Diese Veranstaltung ist barrierefrei.

Anfahrt
Bushaltestelle: Hochwald Dorfzentrum
Parkplätze sind vorhanden.

Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren im Hobelträff

Gemeinsam essen, plaudern und eine gemütliche Zeit verbringen – dazu lädt der Mittagstisch im Hobelträff herzlich ein. Er richtet sich an Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren und findet in der Regel jeweils am 2. Donnerstag des Monats von Oktober bis Mai statt. Beginn ist jeweils um 12 Uhr.

Seit über 30 Jahren wird der Mittagstisch im Hobelträff mit viel Engagement organisiert. Erika Fonk sorgt zusammen mit einem engagierten Team für feine, frisch zubereitete Menüs mit Suppe, Salat, Hauptspeise und Dessert und eine herzliche Atmosphäre. 

Die aktuellen Termine werden im Veranstaltungskalender veröffentlicht. 

Mittagstisch

Adresse

Organisation
Erika Fonk
Fränzi Widmer

Veranstaltungsort
Hobelträff
Hauptstrasse 4
4146 Hochwald

Der Hobelträff ist barrierefrei.

Anmeldung
bis Montag um 19 Uhr vor dem Mittagstisch

Kosten
Preis pro Person: CHF 15.–
Mineralwasser und Kaffee sind im Preis inbegriffen.

Die Pfarrkirche St. Gallus

Die Pfarrkirche St. Gallus prägt das Ortsbild von Hochwald und ist eng mit der Geschichte und dem religiösen Leben des Dorfes verbunden. Die kirchliche Geschichte Hochwalds reicht weit zurück. Bereits 1332 ist ein Rektor in Hochwald erwähnt. 1534 wurde das Dorf mit der Pfarrei Seewen verbunden, bevor Hochwald 1756 einen ständigen Vikar und später einen eigenen Pfarrer erhielt. Der letzte dorfeigene Pfarrer, Jean Stücheli, wirkte bis 1985. Seither ist die Pfarrei Teil des gemeinsamen Seelsorgeraums mit Dornach und Gempen.

Kirche Hochwald

Die Kirche war über Generationen Mittelpunkt des Dorflebens. Nicht nur Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen fanden hier statt – auch das Läuten der Kirchenglocken strukturierte einst den Alltag. Bis 1953 wurden die Glocken von Hand geläutet. Der Sigrist öffnete und schloss die Kirche, läutete mehrmals täglich und war auch für die Turmuhr verantwortlich. Bis 1963 musste er dafür die 67 Stufen zum Turm hinaufsteigen. Die heutigen Glocken wurden 1902 geweiht. Auch die Turmuhr hat eine lange Geschichte: Bereits im 19. Jahrhundert sind Reparaturen an der Kirchenuhr in den Gemeindebüchern dokumentiert.

Eine umfassende Innenrenovation in den 1970er-Jahren zeigte, wie stark die Bevölkerung mit ihrer Kirche verbunden ist. Während der einjährigen Bauzeit fanden die Gottesdienste im Gemeindesaal statt. Die Dorfbevölkerung engagierte sich mit viel freiwilliger Arbeit, und ein grosses Dorffest half mit, die Renovation zu finanzieren. 1977 wurde die Kirche feierlich wiedereröffnet. Wenig später folgten die Aussenrenovation und der Bau einer neuen Orgel, die 1980 eingeweiht wurde.

Kirche, Gemeinschaft und Begegnung

Das kirchliche Leben in Hochwald geht heute weit über die Gottesdienste hinaus. Viele Angebote bringen Menschen verschiedener Generationen zusammen und machen die Kirche zu einem Ort der Begegnung.

Eine wichtige Rolle spielen die Ministrantinnen und Ministranten. Sie wirken nicht nur bei den Gottesdiensten mit, sondern treffen sich auch regelmässig zu gemeinsamen Aktivitäten. Einmal jährlich steht ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm.

Kirche Hochwald

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es gemeinsame Erlebnisse. Aus dem früheren Ministrantenlager Hochwald ist das Jugendlager Dorneckberg entstanden. Damit wird die Gemeinschaft über die Grenzen der einzelnen Dörfer hinweg gelebt.

Für die ältere Bevölkerung bietet die Pfarrei in Hochwald unter anderem den Mittagstisch und Spielenachmittage an. Der Spielenachmittag findet jeweils donnerstags im Pfarrsaal statt und lädt zu einem geselligen Nachmittag mit Spielen und Begegnungen ein.

Engagiert ist auch die Seelsorgegruppe Hochwald. Sie trägt gemeinsam mit vielen Freiwilligen verschiedene Anlässe und Traditionen mit, darunter das Sternsingen, die Ministrantenarbeit, Maiandachten, das Rosenkranzgebet und weitere kirchliche Veranstaltungen. Das Motto «von vielen Schultern getragen» bringt dabei treffend zum Ausdruck, wie das kirchliche Leben in Hochwald funktioniert.